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 RUMO

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Mondstern
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BeitragThema: RUMO   Sa 13 Nov 2010 - 5:20

Teil I: „Obenwelt“

Der Wolpertinger Rumo wird eines Tages zusammen mit seinen Besitzern, freundlichen Fhernhachen, von Teufelszyklopen entführt und gefangengesetzt. Dies geschieht genau an dem Tag, an dem drei wichtige Entwicklungen im Leben des Wolpertingers ihren Anfang nehmen: zunächst wächst ihm sein erster Zahn (das Gebiss wird später Rumos wichtigste Waffe); dann geht er zum ersten Mal auf zwei Beinen (und wird damit zu einem aufrechtgehenden Wolpertinger, der im Gegensatz zum wilden „menschliche“ Fähigkeiten wie Sprechen, Lesen und Schreiben entwickeln kann); und schließlich wittert er zum ersten Mal den Silbernen Faden (Wolpertinger nehmen olfaktorische Reize visuell wahr; weibliche Exemplare senden diesen silbernen Duft aus. Es ist also die große Liebe, die Rumo hier wahrnimmt und die von nun an – gleich der Blauen Blume der Romantik – zum Movens seiner Handlungen wird.) Während der Zeit seiner Gefangenschaft macht Rumo die Bekanntschaft der Haifischmade Volzotan Smeik, die ihm das Sprechen beibringt, ihn zum ersten Mal mit ein wenig Bildung vertraut macht und in ihm die Lust an (Helden-)Erzählungen und dem Kämpfen weckt.

Nach ihrer Flucht wandern Rumo und Smeik – anfangs gemeinsam, später getrennt – durch Zamonien. Seinem Silbernen Faden folgend, erreicht Rumo bald die Stadt Wolperting, die Heimat aller Wolpertinger. Dort findet er in Gestalt der Wolpertingerin Rala den Ursprung des Silbernen Fadens und wird zunächst in ein artgerechtes Leben eingegliedert.

Teil II: „Untenwelt“

Während Rumo eines Tages in dem gefährlichen Nurnenwald unterwegs ist, um ein Stück des kostbaren Holzes der Nurnenwaldeiche zu besorgen und daraus als Geschenk für Rala eine Schatulle zu schnitzen, verschwinden alle Wolpertinger aus der Stadt. Zurück bleibt nur ein großes Loch im Boden. Um das Verschwinden seiner Freunde aufzuklären (und – wie Orpheus – erneut seinem Silbernen Faden hinterher) steigt Rumo in das Loch hinab, welches ihn in die „Untenwelt“ führt.

Die Untenwelt ist ein eigener Kosmos. Deren Hauptstadt Hel beschreibt Moers als einen akribisch ausgetüftelten schrecklichen Ort, der christlichen Strafhölle vergleichbar. Zu ihrer Ausgestaltung bedient sich Moers zahlreicher Mythen – an erster Stelle der germanisch-altdeutschen Sagenwelt, aber auch der antik-hellenistischen – oder auch der historischen römischen Antike. Hel liegt – nein, nicht unter der von Nornen gepflegten Weltenesche Yggdrasil, sondern in diesem Fall – unter der von gefährlichen „Nurnen“ umgebenen Nurnenwaldeiche Yggdra Sil. Es wird von einem selbstverliebten Tyrannen (angelehnt an historische Gestalten wie Caligula oder Nero) beherrscht. Im Hintergrund ziehen Alchimisten die Fäden, die Exekutive dieses Stadtstaates besteht aus den Kupfernen Kerlen, einer Armee von Maschinenmenschen mit ihrem Anführer „General Ticktack“.

Das nur scheinbar idyllische Wolperting erweist sich als eine von den Untenwelt-Bewohnern errichtete sog. Fallenstadt, deren Bürger als Gladiatoren für ihre tödlichen Kampfspiele zwangsrekrutiert werden. Die Kämpfe im Theater der Schönen Tode bestimmen nun neben Rumos Weg zur Stadt Hel die Handlung.




------Ich weiß, ich habe diesen Text kopiert. Dieses Buch selbst zu beschreiben, wäre Selbstmord Very Happy Aber es ist sooooo schön und es gibt sooo viele unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen und interessanten Charaktern. Ihr müsst es lesen!!!
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